Die Range Rover Clubhouse Tour 2026
Ein Gespräch mit Maximilian Grabher
Golfliebe: Maximilian, was ist die Range Rover Clubhouse Tour wirklich – jenseits aller schönen Worte?
Maximilian Grabher: Ganz ehrlich: Es ist das Turnier, das ich selbst immer spielen wollte und nie gefunden habe. Eine Serie, die sportlich ernst gemeint ist, aber sich nicht so anfühlt, als müsste man ständig etwas beweisen. Du kommst an, spielst gutes Golf, und triffst danach Leute, mit denen du einfach sitzenbleibst und eine gute Zeit hast.
Golfliebe: Wo kam die Idee für den neuen Cup her?
Maximilian Grabher: Ein wenig aus Frustration. Nicht aus schlechter Laune, sondern aus dem Gefühl, dass hier etwas fehlt, was eigentlich längst da sein müsste.
Nach dem Wegfall des Möbel Hesse Cups war da plötzlich eine Lücke. Keine Serie, die mehrere Plätze verbindet, keinen Grund, die Saison als Ganzes zu erleben. Dabei hast du rund um Hannover Clubs, die locker jedes größere Format tragen könnten. Plätze mit Charakter, mit Geschichte, mit einer super Gemeinschaft dahinter.
Irgendwann saß ich mit den richtigen Leuten zusammen und aus dem Gespräch wurde eine Skizze, aus der Skizze wurde ein Konzept. Und dann stand schnell fest: Wenn es keiner macht, bauen wir es eben selbst.
Der Platz bestimmt das Spiel
Golfliebe: Fünf Plätze, fünf Clubhäuser. Warum genau diese Auswahl?
Maximilian Grabher: Weil sie sich komplett unterschiedlich spielen; und genau das wollten wir.
In Mardorf am Steinhuder Meer hast du Wind, der jede Entscheidung verändert. Da kannst du keinen Plan einfach runterspielen, du musst reagieren.
In Isernhagen auf Gut Lohne ist es fast das Gegenteil: ruhiger, eingerahmt von altem Baumbestand und dieser typischen niedersächsischen Weidelandschaft. Der Platz zwingt dich eher zur Präzision als zur Anpassung an äußere Bedingungen.
Und so zieht sich das durch alle fünf Anlagen. Jede hat ihren eigenen Rhythmus, ihren eigenen Charakter.
Du spielst nicht fünf Turniere. Du spielst fünf unterschiedliche Aufgaben.
„Du spielst nicht fünf Turniere Du spielst fünf unterschiedliche Aufgaben.“
Golfliebe: Was unterscheidet die Tour von normalen Turnieren?
Maximilian Grabher: Der Ton. Es geht nicht darum, wer am lautesten zeigt, was er draufhat. Die meisten hier können spielen; das ist einfach Voraussetzung. Entscheidend ist: Wie gehst du damit um? Wie begegnest du den anderen auf dem Platz? Das zieht sich durch alles – vom ersten Abschlag bis zum letzten Drink im Clubhaus.
Regionale Verbindungen statt Visitenkarten
Golfliebe: Stichwort Teilnahme – wen trifft man hier?
Maximilian Grabher: Leute, die Golf ernst nehmen, aber sich selbst nicht zu ernst.
Unternehmer, Selbstständige, Menschen mit Verantwortung. Aber ohne diesen Ich bin wichtig-Vibe. Das merkst du sofort: Gespräche entstehen einfach. Niemand muss aktiv netzwerken, damit Networking passiert.
Und dieses Gefühl tragen auch unsere Partner mit. Mit Range Rover und der Hannoversche Volksbank haben wir zwei starke Namen an Bord, die nicht nur draufstehen, sondern Teil der Szene sind: Im Golf, in der Region, im Austausch.
Wer in der Region unternehmerisch denkt, kennt die Hannoversche Volksbank. Als Finanzpartner der Tour stehen sie für genau das, was die Serie ausmacht: regional verwurzelt, mit Substanz.
Radio Hannover trägt die Tour aus den Clubs in die Stadt. Was auf dem Platz passiert, wird hörbar. Für alle in Hannover und Niedersachsen, die Golf noch nicht kennen, aber vielleicht bald spielen werden.
Dazu kommt ein bewusst regional aufgebautes Partnerfeld: vom Malerbetrieb über Reisepartner bis zum Autohaus. Kein austauschbares Sponsoring, sondern ein Netzwerk, das hier verwurzelt ist – und genau deshalb bestens funktioniert.
Golfliebe: Welche Rolle spielt der unternehmerische Austausch – ist das bei euch organisiert oder passiert das eher nebenbei?
Maximilian Grabher: Ganz bewusst nebenbei. Wir haben keine Networking-Slots, keine erzwungenen Formate, keine Jetzt-bitte-austauschen-Momente. Das funktioniert im Golf sowieso nicht. Wenn du vier Stunden zusammen über den Platz gehst, entsteht das Gespräch von selbst. Oder eben nicht. Und genau das ist ehrlich.
Natürlich bringen wir Leute zusammen, die zueinander passen. Unternehmer, Entscheider, Menschen mit ähnlichem Tempo. Aber wir lassen ihnen den Raum.
Die besten Gespräche passieren nicht, weil sie geplant sind. Sie ergeben sich. Zwischen zwei Schlägen, auf dem Weg zum Grün, später im Clubhaus beim ersten Bier. Und genau deshalb haben sie Substanz.
„Die besten Gespräche passieren nicht, weil sie geplant sind.“
Golfliebe: Wie fühlt sich ein typischer Turniertag der Clubhouse Tour an?
Maximilian Grabher: Ruhiger, als man erwartet. Du kommst an, alles läuft. Kein Stress, kein Chaos. Dann spielst du deine Runde. Konzentriert, aber nicht verbissen. Und danach passiert das, was wirklich hängen bleibt: Du sitzt zusammen, redest, lachst, trinkst noch was. Das lässt sich nicht planen. Und genau das wollten wir.
Ein Sommer, der sich nicht wiederholt
Golfliebe: Die Serie läuft über den ganzen Sommer. Verändert das etwas?
Maximilian Grabher: Total! Es wird persönlicher. Du siehst Leute wieder, erinnerst dich an Runden, an einzelne Situationen. Plötzlich geht es nicht mehr nur um einen Tag, sondern um eine Entwicklung über die Saison.
Fünf Premium-Turniere auf fünf unterschiedlichen Anlagen. Das ist kein Kalender, das ist ein Verlauf. Über 360 Spieler kommen da zusammen, aber irgendwann fühlt es sich nicht mehr groß an, sondern vertraut. Du weißt, wen du wiedertriffst.
Und du weißt, warum.
Sportlicher Anspruch ist die Basis, klar. Aber das, was daraus entsteht, dieser Mix aus Wettbewerb, Austausch und einem gewissen Stil entwickelt sich erst über die Zeit.
Und ja, am Ende willst du natürlich auch vorne stehen. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum du wiederkommst.
Vom Moment zur Bewegung – das Finale in Hannover
Golfliebe: Das Finale im 12 Apostel in Hannover*. Ist das eher Abschluss, Auftakt oder Gala mit ausgelassenem Ausklang?
Maximilian Grabher: Alles. Nacheinander. Erst ein sauberer Abschluss. Dinner, Ehrung, ein Moment, in dem die Saison wirklich zu Ende geht. Alle kommen nochmal zusammen, über 250 Leute: Spieler, Partner, gute Freunde der Tour. Du sitzt, isst gut. Plötzlich wird aus den Monaten ein Moment. Runden, Gespräche, kleine Geschichten:alles ist wieder da, nur ruhiger. Die Saison bekommt nicht nur ihren Abschluss, sondern Gewicht.
Genau dieses Gefühl tragen die Spieltage schon in sich. Im Finale bekommt es die Bühne, die es verdient.
Golfliebe: Dieser Abend wird sicher groß. Aus Gegnern werden Freunde, aus Emotionen Partner.
Maximilian Grabher: Groß, ja – aber nicht laut.
Mit Range Rover als Titelpartner hat das Ganze einen klaren Rahmen. Das ist nicht einfach nur Sichtbarkeit, das ist eine Haltung, die sich durchzieht. Vom ersten Abschlag bis zur Siegerehrung. Und genau deshalb funktioniert der Moment am Ende auch. Die Ehrung
hat Gewicht, weil du die Monate davor erlebt hast. Weil du weißt, was dahintersteckt.
Dafür ist das 12 Apostel die ideale Kulisse. Optisch stark, kulinarisch auf dem Level, das dieser Abend verdient.
Es wird gefeiert, aber nicht beliebig. Eher wie ein gemeinsamer Ausklang von etwas, das alle zusammen erlebt haben. Genau so sollte sich ein Finale anfühlen.
Finalreise: Golf, der hängen bleibt
Golfliebe: Und danach geht's für die Besten noch auf Reise?
Maximilian Grabher: Ja. Für die, die die Saison vorne abschließen, und ein paar ausgewählte Gäste.
Aber das ist kein klassischer Preis. Eher ein Perspektivwechsel. Du kommst raus aus dem Turniermodus, spielst weiter Golf, aber anders. Entspannter. Freier. Trotzdem auf richtig guten Plätzen. Das organisiert unser Reisepartner Consul Weltreisen. Die brennen für Golf und wollen, dass alle Teilnehmer da wirklich Bock drauf haben, nicht nur die, die vorne stehen.
Das Setting ist stark: gutes Resort, top gepflegte Fairways, alles auf einem Niveau, bei dem du nicht nachdenken musst, ob irgendwas passt. Aber ehrlich gesagt ist das nur die halbe Geschichte.
Die andere Hälfte sind die Tage dort. Du spielst, gehst danach in den Spa, sitzt abends zusammen, redest über Runden, die längst vorbei sind. Oder über gar nichts Wichtiges mehr.
Das ist kein Abschluss mit Pokal. Das ist ein Ausklang, der hängen bleibt.
Golfliebe: Letzte Frage: Warum sollte man dieses Jahr unbedingt dabei sein?
Maximilian Grabher: Weil es sich anders anfühlt. Nicht größer, nicht lauter. Einfach stimmiger. Und weil man irgendwann merkt: Es geht gar nicht nur um Golf – es geht um das Teilen einer gemeinsamen Leidenschaft, mit Fremden, die zu Freunden werden.









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